Frau Walker als Profilbild

Prof. Dr. Eva-Maria Walker

Vita

Hochschulausbildung

  • 1999-2005: Studium der Soziologie (1. Hauptfach) und der Empirischen Kulturwissenschaft (2.  Hauptfach) an der Universität Tübingen mit den Studienschwerpunkten Arbeits-/Wirtschaftssoziologie und Organisationssoziologie
  • 2008-2013: Promotion zum Dr. phil. an der Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld, Titel der Dissertation: „Die Moralisierung der Finanzmärkte als Fiktion. Fallstudie zum Selbstverständnis nachhaltiger Investoren“ (Gutachter: Prof. Dr. Reinhold Hedtke, Universität Bielefeld & Prof. Dr. Christoph Deutschmann, Universität Tübingen)
  • 2017: Positive Evaluation der W1-Juniorprofessur für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Arbeit & Organisation im Handel an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter (Externe Gutachter:innen: Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen, TU Dortmund & Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, FAU Erlangen-Nürnberg)

 

Beruflicher Werdegang

  • Seit Juni 2022: Professorin für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Transformation von Arbeit an der Hochschule Darmstadt
  • Seit 2020: Freie Dozentin an der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Arbeitnehmer:innen/ Betriebsrät:innen-Weiterbildung zum Thema Transformation von Arbeit & Arbeitsbeziehungen
  • 2018-2022: Wissenschaftliche Expertin im Gremium der „Initiative Wirtschaft & Arbeit 4.0“ des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 2018: Ruf an die Universität Bielefeld, Professur für Sozialwissenschaften und ihre Didaktik (W2 Tenure auf W3, abgelehnt)
  • 2015-2022: Professorin für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Arbeit & Organi­sation im Handel an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
  • 2014-2015: Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung, Gütersloh im Programm „Weiterbildung für alle“
  • 2008-2015: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Soziologie (Lehrstuhl für Wirtschaftssoziologie und Didaktik der Sozialwissenschaften) an der Uni­ver­sität Bielefeld
  • 2006-2008: Forschungsstipendiatin der Landesgraduiertenförderung Baden-Württem­berg: „Managementautonomie unter Kapitalmarktdruck?“ (vorzeitig beendet zugunsten der Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld)
  • 2006: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Arbeit, Technik und Kultur (FATK) an der Universität Tübingen (im HBS-Projekt „Shareholder Value und Personal­wesen – Der Einfluss der Finanzmärkte auf den Status, das Selbst­verständnis und die Handlungsorientierungen des Personal­managements und die Interaktionsbeziehungen mit dem Betriebs­rat“)

Forschung

Forschungsprojekte

  • DiALog: Digitale Arbeitsbedingungen in der Intralogistik des Handels (Finanzier: Ministerium für Kultur und Wissenschaft in NRW, Fördersumme: 199.700€, Laufzeit: 11/2016-07/2018)
  • Die Bedeutung der Arbeitsorganisation im Kontext der Digitalisierung von Arbeit – am Beispiel der Einfacharbeit in der Logistik (Finanzier: Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW), Fördersumme: 30.000€, Laufzeit: 05/2017-01/2018)
  • Kulturelle Wertorientierungen in der Verkaufsarbeit und die Implementierung digitaler Systeme (Finanzierung durch Haushaltsmittel der Hochschule, Laufzeit: 01/2016-07/2016)    

Forschungsbereiche

Als Arbeitssoziologin interessiere ich mich in meiner Forschung für die wechselseitigen Bedingungsverhältnisse von Arbeit, Organisation und Gesellschaft. So wird einerseits Arbeit in der modernen Gesellschaft durch subjektive Erwartungen, Interessen und auch Ressourcen der Beschäftigten konstitutiert und transformiert sowie umgekehrt der Arbeitsalltag der Beschäftigten durch spezifische Arbeits­bedingungen, Arbeitsinhalte sowie der Organisation von Arbeit geprägt. Ganz konkret interessieren mich mit Blick auf die Transformation von Arbeit

  • die subjektiven Aneignungspraktiken der Beschäftigten von digitalen Technologien (u.a. Technikakzeptanz, Sinn- und Gerechtigkeitsansprüche an Arbeit, „Subjektivierung von Arbeit“)
  • neue Formen der Organisation von Arbeit (u.a. agile Arbeitsformen, Neue Humanisierung der Arbeit)
  • der Strukturwandel der Beschäftigung infolge der digitalen Transformation, v.a. mit Blick auf unterschiedliche Qualifikationsniveaus (Einfacharbeit, Facharbeit) und Entwicklungen innerhalb der Dienstleistungsarbeit (v.a. Logistik und Handel)                   

Kontakt

Prof. Dr. Eva-Maria Walker
Fachbereich GW

Kommunikation
Haardtring 100
64295 Darmstadt
Büro: A10, 01.10

+49.6151.16-30344
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